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	Kommentare zu: Medienethik in der Kriegs- und Krisenfotografie	</title>
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	<description>Fotoblog der Gruppe 43</description>
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		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://www.seelegrafieren.com/medienethik-kriegs-und-krisenfotografie/#comment-342</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 00:26:24 +0000</pubDate>
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		<title>
		Von: Regina M. Unterguggenberger		</title>
		<link>https://www.seelegrafieren.com/medienethik-kriegs-und-krisenfotografie/#comment-44</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regina M. Unterguggenberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 21:58:54 +0000</pubDate>
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		<title>
		Von: Regina M. Unterguggenberger		</title>
		<link>https://www.seelegrafieren.com/medienethik-kriegs-und-krisenfotografie/#comment-176</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regina M. Unterguggenberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 22:55:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Journalismus lebt schon seit langer Zeit, wenn nicht sogar von Beginn an, von der (negativen) Sensation. Scheint in der Natur des Menschen zu liegen, dass er sich an negativen Dingen mehr ergötzt als an guten. 

Ich beobachte, dass durch die Digitalisierung von Medien die Geschwindigkeit der Veröffentlichung heute eine größere Rolle spielt als vor 15 oder 20 Jahren. Das geht zwar nicht in allen aber doch in sehr vielen Fällen zu Lasten einer sorgfältigen Recherche und einer sorgfältigen Abwägung von Argumenten, ob ein entsprechendes Bild veröffentlicht wird, und wenn ja, wie. Sogar auf regionaler Ebene (hier in Osttirol, hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen) matchen sich die Medien, wer irgendeine Neuigkeit zuerst hinaus posaunt. Zuerst den Wahrheitsgehalt eines Gerüchts recherchieren? Scheiß drauf! Im Zweifelsfall schreiben wir halt drei Tage später, dass es doch anders war. 

Nun geht es hier aber nicht um irgenwelche Provinzpossen, sondern um extremes menschliches Leid. Ist mir Recht, wenn Presserat und sogar der Vater befinden, eine Veröffentlichung sei angemessen. Ich befürchte nur, dass eine erkleckliche Zahl an Medien der Veröffentlichung nicht medienethische Überlegungen zugrunde legen, sondern eine möglichst große Reichweite und möglichst hohen Umsatz. 
Wieder einmal zeigt sich ganz wunderbar, wie weit Theorie und Praxis auseinander liegen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalismus lebt schon seit langer Zeit, wenn nicht sogar von Beginn an, von der (negativen) Sensation. Scheint in der Natur des Menschen zu liegen, dass er sich an negativen Dingen mehr ergötzt als an guten. </p>
<p>Ich beobachte, dass durch die Digitalisierung von Medien die Geschwindigkeit der Veröffentlichung heute eine größere Rolle spielt als vor 15 oder 20 Jahren. Das geht zwar nicht in allen aber doch in sehr vielen Fällen zu Lasten einer sorgfältigen Recherche und einer sorgfältigen Abwägung von Argumenten, ob ein entsprechendes Bild veröffentlicht wird, und wenn ja, wie. Sogar auf regionaler Ebene (hier in Osttirol, hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen) matchen sich die Medien, wer irgendeine Neuigkeit zuerst hinaus posaunt. Zuerst den Wahrheitsgehalt eines Gerüchts recherchieren? Scheiß drauf! Im Zweifelsfall schreiben wir halt drei Tage später, dass es doch anders war. </p>
<p>Nun geht es hier aber nicht um irgenwelche Provinzpossen, sondern um extremes menschliches Leid. Ist mir Recht, wenn Presserat und sogar der Vater befinden, eine Veröffentlichung sei angemessen. Ich befürchte nur, dass eine erkleckliche Zahl an Medien der Veröffentlichung nicht medienethische Überlegungen zugrunde legen, sondern eine möglichst große Reichweite und möglichst hohen Umsatz.<br />
Wieder einmal zeigt sich ganz wunderbar, wie weit Theorie und Praxis auseinander liegen …</p>
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		<title>
		Von: gj		</title>
		<link>https://www.seelegrafieren.com/medienethik-kriegs-und-krisenfotografie/#comment-177</link>

		<dc:creator><![CDATA[gj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 22:29:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den komprimierten Einblick in ein kompliziertes Thema. Ich zweifle daran, ob ich die Begriffe Wahrhaftigkeit und Richtigkeit in der gleichen Weise verwende, wie sie in der Medientheorie gebraucht werden. Es erscheint mir aber plausibel, wenn ein Praktiker den Anspruch auf Neutralität und Objektivität als nicht umsetzbare Utopie demaskiert. Vor allem der Anspruch, gleichzeitig neutral und empathisch sein zu wollen, geht wohl an jeder Realität vorbei, im Besonderen an jener des Kriegsgeschehens. Wobei ich dafür eintrete, bei der Beurteilung der ethischen Vertretbarkeit die Art der Präsentation zu berücksichtigen. Für mich kratzt profil hier auch an einer Grenze, wenn es das verblichene Kind am Strand auf die Titelseite druckt. Der Vorwurf der Ausbeutung ist da nicht leicht vom Tisch zu wischen. Journalismus lebt heute weitgehend von der Sensation. Die Frage ist dann meist: Wie viel Ethik können wir uns leisten. Die Entscheidung sollte nicht mit dem Kopf alleine getroffen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den komprimierten Einblick in ein kompliziertes Thema. Ich zweifle daran, ob ich die Begriffe Wahrhaftigkeit und Richtigkeit in der gleichen Weise verwende, wie sie in der Medientheorie gebraucht werden. Es erscheint mir aber plausibel, wenn ein Praktiker den Anspruch auf Neutralität und Objektivität als nicht umsetzbare Utopie demaskiert. Vor allem der Anspruch, gleichzeitig neutral und empathisch sein zu wollen, geht wohl an jeder Realität vorbei, im Besonderen an jener des Kriegsgeschehens. Wobei ich dafür eintrete, bei der Beurteilung der ethischen Vertretbarkeit die Art der Präsentation zu berücksichtigen. Für mich kratzt profil hier auch an einer Grenze, wenn es das verblichene Kind am Strand auf die Titelseite druckt. Der Vorwurf der Ausbeutung ist da nicht leicht vom Tisch zu wischen. Journalismus lebt heute weitgehend von der Sensation. Die Frage ist dann meist: Wie viel Ethik können wir uns leisten. Die Entscheidung sollte nicht mit dem Kopf alleine getroffen werden.</p>
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